Aktuelle Immissionsdaten und Ozonvorhersage

Ozon: Überschreitungen
 
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Zum Schutz von Mensch und Umwelt soll die Ozonkonzentration in der Luft in den nächsten Jahrzehnten weiter gesenkt werden. Bis 2010 ist Ziel, dass der höchste 8-Stunden-Mittelwert eines Tages einen Wert von 120 µg/m3 nicht öfter als 25 Tage im Jahr (gemittelt über 3 Jahre) überschreitet. Langfristig - bis 2020 - sollen Überschreitungen gar nicht mehr auftreten. Überschreitungen des langfristigen Ziels für die Ozonkonzentration an Messstationen in der Bundesrepublik werden schon jetzt dokumentiert. Die zur Verfügung gestellten Datentabellen beruhen auf vorläufigen, kontinuierlich gemessenen Werten, die die Öffentlichkeit schnell informieren sollen. Sie können möglicherweise Lücken aufweisen. Zur endgültigen Beurteilung der Ozonbelastung dienen die durch die zuständigen Länderbehörden geprüften und gegebenenfalls korrigierten Daten.

 

Informationen zur Überschreitungstabelle

Zielwerte

Der zulässige 8-Stunden-Mittelwert eines Tages zum Schutz der menschlichen Gesundheit liegt ab 2010 bei 120 µg/m3. Dieser Wert darf dann an höchstens 25 Tagen im Kalenderjahr überschritten werden, gemittelt über drei Jahre. Langfristiges Ziel bis 2020 ist es, den zulässigen 8-Stunden-Mittelwert eines Tages 120 µg/m3 ganzjährig einzuhalten. Überschreitungen sollen nicht mehr auftreten.

Information der Öffentlichkeit

Um die Öffentlichkeit schnell und zeitnah von Überschreitungen zu informieren, stellt das Umweltbundesamt die vorläufigen, kontinuierlich erhobenen Daten seiner eigenen Stationen und der Ländermessnetze zur Verfügung.

Vorläufige Daten und Datenlücken

Diese vorläufigen, kontinuierlich erhobenen Daten werden nach europaweit einheitlichen Verfahren durch die zuständigen Behörden der Länder später nochmals geprüft und gegebenenfalls berichtigt. Die korrigierten Daten sind dann ausschlaggebend für die endgültige Beurteilung. Neben der Vorläufigkeit der Messwerte ist zu berücksichtigen, dass die verwendeten Datensätze Datenlücken enthalten können. Ursache können Ausfälle der Datenübertragung von Ländermessnetzen zur Datenzentrale der Länder, von der Datenzentrale zum Umweltbundesamt oder auch bereits bei der Übertragung der Daten von der Messstation zur jeweiligen Messnetzzentrale sein.